Die Sache mit der Auflösung

Ein etwas leidiges Thema. Wer selbst fotografiert, kennt es vielleicht sogar: Die Sache mit den Pixeln. Sind wir doch mal ehrlich. Heutzutage haben manche Smartphones eine scheinbar bessere Auflösung als eine digitale Spiegelreflexkamera.

Ich habe mir vor knapp einem Jahr eine gebrauchte Canon EOS 1300D angeschafft. Nachdem ich mit der eine geliehenen Nikon „eingeschossen“ hatte, wollte ich es wissen. So leistete ich mir diesen Luxus. Fragt mich nicht nach technischen Details. Die Zahl der Pixel liegt irgendwo bei 16.000 Megapixeln. Ab 20.000 wird es für die meisten Fotografen überhaupt erst interessant. Doch ich erzeuge nach einem Jahr noch immer Bilder mit meiner Canon. Mein Freund hat gerade den Sprung zum Wechsel gewagt und übt sich nun mit einer Sony ein. Vorteil für mich: Ich lerne die Kamera kennen und weiß nachher, ob ich mir den Wechsel auch antun würde.

Mindestanforderungen?

Aber warum befasse ich mich überhaupt mit dem Thema? Grundsätzlich fotografiere ich für mich selbst. Meine Bilder bearbeite ich teilweise nach Lust und Laune. Ja, manchmal spiele ich regelrecht und probiere extremes aus. Das bin dann typisch ich. Als Mitglied eines Vereins für Fotografie bin ich auch mit dem Thema Fotowettbewerbe und -ausstellung in Berührung gekommen. Immer wieder hatte ich schon beim Betrachten am großen Bildschirm den Eindruck „das sieht auf dem Handy ganz anders aus“.

Dann wollte ich den für mich ultimativen Test wagen: Ich ließ einige Bilder in größeren Formaten drucken:

gedruckte Bilder in Hochglanz und Matt

Das Bild mit der scheinbar schlechtesten Auflösung – so wurde es bei der Bestellung angezeigt – kam im Druck am schönsten zur Geltung, mein namenloser Favorit im Hochformat. Jetzt fehlt mir nur noch der richtige Rahmen. Den passenden Ort zum Aufhängen hab ich schon gefunden. Trotz der „fehlenden“ Pixel. Es muss also offenbar doch keine hochauflösende Kamera her.